Anspruchsvolles Rennwochenende in Frankreich für Florian Hochuli und Miro Wullschleger
GP de Cormoz – hohes Tempo bei hochsommerlichen Temperaturen
Am Freitag, 15. August bestritt Florian das nationale Elite Rennen GP Cormoz. Über 140 Teilnehmer standen beim Rennen über 14 Runden und rund 130 km angesetzte Rennen am Start. Aufgrund einer Verzögerung beim Start musste um eine Runde gekürzt werden und wurde bei hochsommerlichen Temperaturen von Beginn weg mit einem sehr hohen Tempo gefahren. Viele kleinere Fluchtgruppen konnten sich auf dem leicht hügeligen aber aufgrund schmaler und verwinkelter Strassen technisch anspruchsvollen Parcours nicht wirklich erfolgreich absetzen. So kam es zum grossen Zusammenschluss und zu einem sehr chaotischen Sprint-Finale. Hier konnte sich Florian den guten 33. Rang sichern.
Prix de Saint-Amour – hochintensives Rennen mit einem stetigen Auf und ab auf dem kurzen Rundkurs im Städtchen Saint-Amour
Am Sonntag, 17. August stand beim Prix de Saint-Amour nebst Florian auch Miro Wullschleger am Start. Aufgrund einer speziellen Regelung dürfen bei vielen nationalen Elite-Rennen in Frankreich auch Rennfahrer der Kategorie U19 starten uns so konnte Miro diese Gelegenheit nutzen und die doch sehr grossen Lücken im Schweizer Rennkalender mit einem anspruchsvollen Rennen als gute Vorbereitung auf den anstehenden GP Rüebliland füllen.
Das Rennen – ein kurzer Rundkurs innerhalb und rund um das Städtchen Saint-Amour versprach ein grosses Spektakel. Die kurze Runde über 3.25 Kilometer umfasste eine kurze Abfahrt raus aus dem Städtchen, ein kurzes Flachstück, ein nahrhafter Anstieg hoch in das Stadtzentrum, rechtwinklige Kurven mitten durch die Fussgängerzone und musste insgesamt 37 mal absolviert werden was wiederum rund 130 km und über 1000 HM ergab.
Im Feld der rund 140 Teilnehmenden ging es von Anfang an um die gute Positionierung und um eine aktive Fahrweise. Für Miro als U19 Fahrer eine gewaltige Herausforderung die er mit Bravour meisterte und trotz ein paar Rundenverlusten das Rennen erfolgreich zu Ende fahren konnte. Er konnte so sehr viel an Erfahrung sammeln und das hochintensive Rennen war sicher auch eine sehr gute Vorbereitung für seine Teilnahme am GP Rüebliland.
Florian zeigte sich oft und aktiv an der Spitze des Feldes, versuchte sich in Fluchtgruppen zu bringen, verpasste aber leider den letztendlich entscheidenden Abgang. Mit seiner Leistung und dem 46. Rang im hochklassigen Feld konnte aber auch er zufrieden sein.